Die Kompostieranlage

19.11.2020

Die Kompostieranlage

Auf der Kompostieranlage Lübars in Berlin-Reinickendorf können Privat- und Gewerbekunden biologisch abbaubare Abfälle entsorgen. Meist handelt es sich bei der Entsorgung auf der Kompostieranlage Lübars um Gartenabfälle wie Laub, Grünschnitt, Rasenschnitt, Strauchschnitt, Reisig, Heckenschnitt, Grasnarbe, Äste oder auch ganze Pflanzen. Andererseits werden auf der Kompostieranlage auch Böden, Baumstämme und -stubben entsorgt. Alle Preise für die Entsorgung der jeweiligen Gartenabfälle finden sie hier. Nachdem die jeweiligen Kunden ihre Gartenabfälle auf dem Kompostplatz Berlin-Lübars entsorgt haben, beginnt der Prozess der Kompostierung. Durch diesen Prozess wird der entsorgte Gartenabfall in Form von Komposterde oder auch Humuserde wiederverwertet. Der Gartenabfall wird zu Kompost, der dann zu Mutterboden veredelt wird. Doch wie wird aus Mischgrün wie Rasen, Laub oder Strauch guter Mutterboden mit einem perfekt ausbalancierten Nährstoffgehalt? Wir haben auf dem Kompostplatz Berlin-Lübars Arbeitsschritte optimiert, um für Sie den besten Mutterboden Berlins zu produzieren.

Kompostieranlage - Die Arbeitsschritte

Das anfallende Material wird im ersten Arbeitsgang geschreddert, um einerseits Platz zu sparen und andererseits den Rotteprozess anzuregen und zu beschleunigen. Somit wird der Kompost auch zum ersten Mal umgesetzt, wodurch er die erste Belüftung bekommt. Denn für den Abbau organischen Materials wird prinzipiell Sauerstoff benötigt.

Nun wird das Haufwerk des Kompostes 2-3 Monate liegen gelassen. In dieser Zeit kompostieren die zuvor entsorgten Materialen wie Laub, Rasen, Heckenschnitt, Baumschnitt und andere Gartenabfälle. Durch die Zuführung von Wasser wird der Verrottungsprozess in Gang gebracht und unterstützt, somit werden schnellere Umlaufzeiten ohne Qualitätseinbußen realisiert.
Auf den Einsatz von chemischen Beschleunigungsmitteln verzichten wir grundsätzlich auf der Kompostieranlage, da diese die Qualität negativ beeinflussen.

Nach den 2-3 Monaten wird der Kompost innerhalb der Kompostieranlage Lübars erneut umgesetzt. Mittlerweile sind die zuvor entsorgten einzelnen Bestandteile wie Laub, Strauch, Rasenschnitt nicht mehr zu erkennen. Das gesamte Haufwerk hat eine dunkle, erdige Konsistenz angenommen. Es ist Kompost. Damit sich auch die groben, zuvor entsorgten Stücke, wie Äste oder andere festere biologische Materialen, weiter zersetzen, wird der Komposthaufen erneut umgesetzt und damit belüftet. Dadurch wird der Kompost immer feiner.

Vorteile der Kompostieranlage in der Nähe

Bei dem Prozess der Kompostierung auf der Kompostieranlage Lübars in Berlin-Reinickendorf entstehen bis zu 75 Grad Celsius in den einzelnen Komposthaufen. Somit ist ein Vorteil der Entsorgung des Grünschnitts bzw. Mischgrüns auf der Kompostieranlage Lübars gegenüber der heimischen Kompostierung, dass durch die hohen Temperaturen auch schwer zersetzbare Gartenprodukte wie Platanenlaub, Langgras und hölzerne Gartenabfälle kompostieren.

Insgesamt werden die zuvor entsorgten Gartenabfälle ca. ein Jahr lang auf dem Kompostplatz ihrer Rotte überlassen, sodass ein feiner Kompostboden entsteht. In der Natur nennt man diesen auch Humusschicht. Dieser ist die nährstoffreichste Bodenschicht. Natürlich sind auch nach einem Jahr noch größere Stücken der zuvor entsorgen Gartenabfälle wie Äste, Kienäpfel oder Wurzeln übrig. Diese benötigen mehr Zeit um komplett zersetzt zu werden. Also dürfen diese weiter auf der Kompostieranlage verweilen.

Die Siebmaschiene auf der Kompostieranlage

Somit folgt der nächste Schritt: die Siebung des frischen Komposts in einer Siebmaschine. Dazu wird zunächst mit großen Radladern der Kompost in einen Trichter gefüllt. Von diesem wird der Kompost über ein Förderband in die Siebtrommel befördert. Die Trommel dreht sich und die feinen Kompostanteile fallen durch das Sieb in der Trommel. Unter der Trommel befindet sich ein weiteres Förderband, welches die fein gesiebte Komposterde nun auf einen Haufen befördert. Die groben Anteile bleiben in der Trommel und gelangen durch Schienen an das Ende der Trommel. Dort ist ein weiteres Förderband, welches die groben, noch nicht kompostierten Abfälle auf einen zweiten Haufen befördert.

Somit trennt die Siebanlage den feinen Kompost von groben organischen oder anorganischen, zu entsorgenden Materialen wie Steinen.

Dafür wird eine 20mm-Masche benutzt. Das heißt die größten Teile der fein gesiebten Komposterde sind 20mm groß. Alles was größer ist, wird Absiebung genannt und darf weiter auf der Kompostieranlage kompostieren. Später wird auch aus diesem Grünabfall noch feinste Komposterde.

Endprodukte aus der Kompostieranlage

Der feine Kompost wird nun weiterverarbeitet. Wir haben drei verschieden Produkte entwickelt. Einerseits verkaufen wir die reine Komposterde. Diese ist sehr nährstoffreich und eignet sich nicht als reine Pflanzerde für herkömmliche Pflanzen. Meist wird der Kompost zum Untermischen in nicht so nährstoffreiche Böden verwendet. Genau das haben wir auch mit unseren zwei weiteren Produkten getan. Einerseits haben wir 50% Füllboden zu der reinen Komposterde hinzugegeben, somit entsteht eine gute Pflanzerde, wir nennen sie Mutterboden 50%. Andererseits haben wir 70% Füllboden zum Kompost hinzu gegeben um eine etwas magerere Erde zu kreieren. Diese nennt sich Oberboden und wird vorwiegend für die Ansaat von Rasen verwendet.

Auf diesen regional gewonnenen organischen Erden wachsen nun neue Pflanzen, welche nach ihrer Lebensphase wieder neuen Kompost erzeugen. Dieser Kompost wird wiederum zu Komposterden verarbeitet – so entsteht ein ständiger Kreislauf.

Kompostieranlage Lübars - Nachhaltigkeit

Der Gang zur Kompostieranlage ist die umweltschonendste Entsorgungsmöglichkeit für Ihre Gartenabfälle. Es ist eine Kreislaufwirtschaft, die dabei hilft, Ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Des Weiteren erhalten Sie im gleichen Anlauf den ökologischsten und gesündesten Dünger für Ihre Pflanzen, damit Ihr Garten auch in den nächsten Jahren wohl gedeiht.

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